Die beiden leisten in der Region von Huarez medizinische Nothilfe und unterstürzen Kinder und Jugendliche bei der schulischen Aus- und Weiterbildung. Jaqueline ist Kinderärtztin und ist selbst in den Hohen Anden geboren und aufgewachsen, Philippe ist Englischlehrer.
Um Geld für den Kauf von Medikamenten, für Untersuchungen und für Notfalloperationen hereinzubekommen, betreiben sie zusätzlich eine kleine Agentur für Trekking und Bergsteigen und unterstützen auch hier drei junge lokale Bergführer.
Das alles reicht nicht aus.
Um in einem Notfall schnell vor Ort sein zu können, hat ihnen BMW-Motorrad ein GS 1200 Adventure zur Verfügung gestellt. Mit diesem Motorrad sind sie jetzt endlich in der Lage auch Patienten, die meist in sehr abgelegenen und schwer erreichbaren Ecken der Anden zuhause sind, betreuen zu können. Sie sind aktiv in der Cordillera Blanca, Cordillera Negra und Cordillera Huayhuash.
An einem Problem beißen sie sich bisher noch die Zähen aus. Es ist so gut wie nicht möglich, Patienten in akuten Notfällen, in eine Klinik zu bringen. Oft müssen sie zusehen, wie ein Patient stirbt, weil er nicht abtransportiert werden kann. Dieses Problem will Philippe jetzt lösen. Er hat einen Toyota, der noch in Europa steht, von der Firma Taubenreuther zum Offroad-Krankentransportfahrzeug umbauen lassen. Jetzt fehlen ihm noch 15.000 Euro, um den Umbau bezahlen zu können und um den Toyota nach Peru zu holen.
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